IG Metall protestiert gegen Stellenabbau bei Prym-Tochter Inovan

Ein CNC-Drehautomat steht in der Produktionshalle.

IG Metall protestiert gegen Stellenabbau bei Prym-Tochter Inovan

  • rund 100 Arbeitsplätze bei Inovan gefährdet
  • Verhandlung über den Erhalt von 100 Arbeitsplätzen
  • Arbeitsplätze sollen nach Tschechien verlegt werden

Vertreter der IG Metall verhandeln am Freitag (6.12.2019) in Stolberg über den Erhalt von rund 100 Arbeitsplätzen beim Prym-Tochterunternehmen Inovan. Am Mittag nahm ein Großteil der Belegschaft deshalb an einer sogenannten Aktiven Mittagspause teil.

IG Metall Geschäftsführer Martin Peters zeigte sich vor Beginn der Verhandlungen optimistisch, dass ein Großteil der Arbeitsplätze am Standort Stolberg erhalten werden könne. Weite Teile des Unternehmens arbeiteten durchaus profitabel. Das habe auch ein Wirtschaftsgutachten ergeben, das die IG Metall in Auftrag gegeben hat. Im Sommer hatte Prym angekündigt INOVAN bis 2023 nach Tschechien zu verlagern. Als Begründung gaben sie die hohen Lohnkosten an. Das heutige Treffen ist das dritte zwischen IG Metall und Geschäftsführung.

Stand: 06.12.2019, 14:27

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