Nach ICE-Brand: Strecke ab Mitte November zweigleisig

Archivbild: Fahrender ICE auf der Strecke Frankfurt Köln

Nach ICE-Brand: Strecke ab Mitte November zweigleisig

  • Immer noch Verspätungen auf ICE-Strecke Köln-Frankfurt
  • Ab 18. November wieder beide Gleise befahrbar
  • Strecke erst im Dezember wieder komplett hergestellt

Noch müssen sich Bahnreisende auf der Schnellstrecke Köln-Frankfurt in Geduld üben. Seit dem Unfall am 12. Oktober ist die Strecke an der Stelle nur über ein Gleis passierbar. Das führt zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen. Ab dem 18. November sollen beide Gleise wieder zur Verfügung stehen, wie die Deutsche Bahn am Freitag (26.10.2018) mitteilte.

Immer noch Verspätungen

Auch dann könne es noch zu leichten Verspätungen kommen, weil die Züge die Stelle zunächst noch nicht mit voller Geschwindigkeit passieren können. Ab Anfang Dezember sei die Strecke dann komplett wiederhergestellt, teilte das Unternehmen mit.

510 Fahrgäste aus Zug gerettet

12.10.2018, Dierdorf: Feuerwehrleute sind nach dem Brand eines ICE auf der Schnellstrecke zwischen Köln und Frankfurt in der Nähe von Montabaur mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Nach dem Brand: Rettungskräfte am Zug

Am 12. Oktober war ein Brand in einem ICE ausgebrochen. 510 Fahrgäste wurden aus dem Zug gerettet, fünf Menschen erlitten leichte Verletzungen. Betroffen von dem Feuer war vor allem das Gleis, auf dem der brennende Zug stand. Aber auch das Gegengleis wurde beschädigt. Die Bahn will zunächst das stark beschädigte Gleis sanieren, dort muss die Fahrbahn auf einer Strecke von 60 Metern erneuert werden.

Stand: 26.10.2018, 13:46

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