Nach Hitzetod in Jülich: Strafbefehl für Hundehalter

Hund steckt seine Nase aus Autofenster, das einen Spalt weit geöffnet ist (Symbolbild)

Nach Hitzetod in Jülich: Strafbefehl für Hundehalter

  • Geldstrafe für Hundehalter
  • Tier starb durch Hitze im Auto
  • Außentemperatur von 25 Grad

Nach dem Hitzetod seines Hundes im PKW muss ein Hundehalter 3.200 Euro Strafe zahlen. Das gab das Amtsgericht Jülich am Freitag (06.09.2019) bekannt. Der 52-Jährige hatte seinen Hund im April bei Außentemperaturen um 25 Grad im Auto gelassen.

Ein Zettel, den der Hundehalter in sein Auto gelegt hatte.

Diesen Zettel hatte der Halter in sein Auto gelegt.

Auf dem Armaturenbrett lag ein Zettel mit der Nachricht: "An alle Neugierigen! Es sitzt ein Hund im Auto, ich weiß das und es geht ihm gut! Jetzt kümmern Sie sich um ihre Sachen und mischen Sie sich nicht in Dinge, die Sie nichts angehen!" Als ein Zeuge später die Polizei verständigte, war das Tier bereits tot.

Gegenüber der Polizei erklärte der Halter, dass er dem Tier Wasser gegeben und es nur zwei Stunden allein gelassen habe. Die Polizei sah das anders: Die Scheiben und der Innenraum seien von innen feucht gewesen.

Stand: 06.09.2019, 15:51