Fachhochschule Aachen sieht Holz als Baustoff der Zukunft

Kunstvolles Holzgebilde.

Fachhochschule Aachen sieht Holz als Baustoff der Zukunft

Wer von Nachhaltigkeit und CO2-Einsparung spricht, der muss sich auch mit dem Holzbau auseinandersetzen. Das fordert die Fachhochschule Aachen.

Doch die deutschen Hochschulen beschäftigen sich nur wenig mit diesem umweltfreundlichen Material. Das soll anders werden, hat sich Fachhochschule in Aachen gedacht und will jetzt mit einem „Messestand“ zeigen, was im Holz steckt und was man alles damit machen kann.

Ausbaufähiger Trend

Drei Studenten arbeiten mit Holz.

Seit rund zehn Jahren gibt es die Fachrichtung Holzbau an der FH Aachen. Immer mehr Studenten interessieren sich für das Bauen mit Holz. Denn als nachwachsender Rohstoff gewinnt Holz an Bedeutung. Kein Wunder, immerhin wird in Deutschland bereits jedes fünfte Einfamilienhaus mit Holz erstellt. Das sollen noch mehr werden. Deswegen wollen die Aachener mit ihrem etwas futuristisch anmutenden Messestand auf Werbetour durch NRW gehen.

Ein Material, das mehr kann

Die FH will zeigen, warum es sich lohnt, sich als Architekt oder Bauingenieur mehr mit den nachwaschenden Baustoff zu beschäftigen. Brücken aus Holzbalken, Hochhäuser, Fabrikhallen – es gibt mittlerweile nur noch wenige Grenzen im Holzbau.

Lebensdauer von 80 Jahren

Moderne Hölzer, deren Verarbeitung und mögliche Verbindungen haben in den letzten Jahren einen regelrechten Sprung gemacht. Was vor zehn Jahren als unmöglich abgetan wurde, ist heute längst gebaut. Und: Gut gemachte Holzbauten stehen mit einer „Lebenserwartung“ von 80 Jahren der Konkurrenz aus Stahl, Glas und Beton in nichts nach.

Stand: 13.10.2020, 15:50