Holocaust-Gedenktag wegen Corona virtuell

Holocaust-Gedenktag wegen Corona virtuell

Von Heinz Horst

Auch im Rheinland wird am Dienstag zum Holocaust-Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Wegen der Corona-Pandemie finden die Veranstaltungen online statt.

So zeigt das NS-Dokumentationszentrum Arbeiten von Kölner Schülerinnen und Schülern. Die Jugendlichen haben sich intensiv mit dem Gedenktag auseinander gesetzt, und so sind auf der Homepage des Museums unter anderem Interviews, ein Zeitzeugenprojekt, ein Musical-Video und eine Dokumentation über die Verlegung von Stolpersteinen zu sehen.

Die Beiträge werden in der digitalen Ausstellung im virtuellen Gewölbe gezeigt. Diese Präsentationsform ermögliche es trotz Lockdowns, dass die beeindruckenden Schülerprojekte der Öffentlichkeit gezeigt werden können, so eine Sprecherin der Stadt Köln.

"Gesundheitskrise verstärkt Antisemitismus"

WDR 5 Morgenecho - Interview 27.01.2021 05:58 Min. Verfügbar bis 27.01.2022 WDR 5


Download

Wegen der Corona-Pandemie war die zentrale Gedenkfeier in der Kölner Antoniterkirche abgesagt worden. Dafür stellt das Erzbistum Köln Filme zum Holocaust über seine Medienzentrale zur Verfügung.

Fotoausstellung beim Rheinisch-Bergischen-Kreis

Und auch auf der Homepage des Rheinisch-Bergischen Kreises gibt es ein Filmprojekt und eine Fotoausstellung zu sehen. Vor 25 Jahren hat der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum Gedenktag an den Holocaust festgelegt.

Stand: 27.01.2021, 10:06