Wenn Vater Rhein in Köln aus seinem Bett steigt

Kölner Rheinufer ist überflutet

Wenn Vater Rhein in Köln aus seinem Bett steigt

Die Stadt Köln ist besonders von Hochwasser bedroht, weil das Flussbett des Rheins dort sehr eng ist. Allerdings ist der Hochwasserschutz in der Millionenmetropole auch gut ausgebaut.

Ab einer Marke von 4,50 Metern sprechen Fachleute in Köln von Hochwasser. Ab einem Pegelstand von 7,00 Metern erreicht das Wasser die Altstadt-Promenade. Der Krisenstab tritt in Köln aber erst ab einem Pegelstand von 10,70 Metern zusammen: Alle Hochwasserpumpen sind dann in Betrieb, für die Stadt wird Katastrophenalarm ausgelöst.

Auf mehr als zehn Meter stieg der Pegel zuletzt an Heiligabend 1993. Das Wasser schwappte über die damals noch neuen Schutzwände in der Altstadt. Bereits im Januar 1995 standen bei einem Pegel von 10,69 Metern wieder viele Häuser der Stadt unter Wasser.

Im Jahr 1784 stieg der Pegel auf 13,55 Meter

Den höchsten je gemessenen Wert in Köln erreichte der Rhein im Winter 1784. Damals war der Fluss zugefroren. Als das Eis schmolz, stieg der Pegel auf 13,55 Meter.

Stand: 03.01.2018, 15:19