Regionalliga: Kaum Ausschreitungen bei Hochrisikospiel

Das Stadion am Zoo in Wuppertal.

Regionalliga: Kaum Ausschreitungen bei Hochrisikospiel

  • 3:0-Heimsieg gegen Erzrivale Rot-Weiß Essen
  • Polizei mit Großaufgebot vor Ort
  • Keine größeren Ausschreitungen

Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV hat am Sonntag (02.12.2018) gegen den Erzrivalen Rot-Weiß Essen mit 3:0 gewonnen. Die befürchteten Ausschreitungen zwischen den verfeindeten Fangruppen blieben weitgehend aus.

Die Polizei hatte die Partie zuvor als Hochrisikospiel eingestuft und war mit einem großen Aufgebot in Wuppertal, um die verfeindeten und zum Teil gewaltbereiten Fans getrennt zu halten. Zum Derby kamen rund 4.600 Besucher.

Polizei beim Spiel Wuppertal - Essen

Schon vor dem Spiel hatte die Polizei gut zu tun. Denn 64 Essener Fans versuchten früh ins Stadion zu kommen und sich unter die Wuppertaler Anhänger zu mischen. Sie wurden festgesetzt, ihre Personalien aufgenommen und wieder zurück nach Essen geschickt.

Straßensperrungen in Sonnborn

Bei der An- und Abreise der Essener Fans gab es kurzzeitig Straßensperrungen im Stadtteil Sonnborn. Viele Fans kamen mit einem Sonderzug und wurden von der Polizei ins Stadion begleitet. Für den WSV ging es bei dem Derby im Stadion am Zoo um mehr als nur drei Punkte. Im Hinspiel mussten die Wuppertaler in Essen mit 1:5 eine derbe Niederlage gegen den Erzrivalen hinnehmen.

Stand: 02.12.2018, 17:02