Viel Andrang beim Tannenbaum-Weitwurf in Hilden

Tannenbaumweitwurf in Hilden

Viel Andrang beim Tannenbaum-Weitwurf in Hilden

  • Mehr als 100 Baumwerfer dabei
  • Beste Weite: 10,88 Meter
  • Alle Wurftechniken waren erlaubt

In Hilden wurden am Samstagnachmittag (28.12.2019) die ersten Stadtmeister im Tannenbaum-Weitwurf ermittelt. Auf dem Alten Markt haben sich Frauen, Männer und Vierer-Teams gemessen. Der Sieger unter mehr als 100 Teilnehmern wurde Michael Wilms. Er erzielte die Bestweite von 10,88 Metern.

Karnevalsgesellschaft veranstaltete den Tannenbaum-Weitwurf

Während die meisten Weihnachtsbäume schon Heiligabend ihren Karriere-Höhepunkt erlebt haben, war es für einige Tannen erst einige Tage später soweit: Sie standen im Mittelpunkt der ersten Hildener Meisterschaft im Tannenbaum-Weitwurf. Aufgerufen hatte dazu die Hildener Karnevalsgesellschaft "Jecke Fründe".

Bäume wurden vom Veranstalter gestellt

Aus Fairnessgründen durften die Teilnehmer keine eigenen Nadelgehölze mitbringen, betonte Vereinssprecher und Meisterschafts-Moderator Rudolf Meisenbach. Die Wettbewerbs-Tannen wurden vom Veranstalter gestellt. Als Wurfmaterial standen ausgediente, rund acht Kilo schwere Tannenbäume bereit. Größe: Etwa 1 Meter 50. Die Bäume hatten zuvor das Weihnachtsdorf in der City von Hilden geschmückt.

Für die vielen mitmachenden Kinder waren es extra-kleine Tannen, die Größeren mussten ausgewachsene Weihnachtsbäume werfen. Die Tannen mussten bei den vielen Würfen ziemlich leiden: "Einige waren am Ende ganz schön zerfleddert", sagte Meisenbach.

Damen, Herren und Mannschaftspokale vergeben

Bei den Damen setzte sich Caroline Sengpiel mit einer Weite von 4,33 Metern durch. Die Tagesbestweite und damit den neuen Hildener Stadtrekord stellte Michael Wilms auf: Er stemmte den Tannenbaum auf sagenhafte 10,88 Meter. Das Vierer-Team der Feuerwehr Hilden gewann den Mannschafts-Pokal.

Alle Wurftechniken waren erlaubt

Die Wettbewerbs-Regeln waren einfach: Jeder durfte mitmachen, und wer die größte Weite erzielte, hatte gewonnen. Dabei wurden alle möglichen Wurftechniken ausprobiert: Manche warfen den Baum wie einen Speer, andere versuchten die Dreh- oder Schleudertechnik – Hauptsache weit.  

Idee zur Tannenbaum-Wurfmeisterschaft aus Bierlaune entstanden

Der verrückte Wettbewerb war vor ein paar Monaten aus einer Bierlaune heraus entstanden. Die Karnevalsgesellschaft hatte das Tannenbaum-Werfen im Vorfeld kräftig beworben. Und es wird wohl nicht die letzte Meisterschaft gewesen sein. Vereinssprecher Rudolf Meisenbach sagte dem WDR: "Die vielen hundert Zuschauer und auch wir hatten so viel Spaß, da werden wir den Wettbewerb im nächsten Jahr bestimmt wiederholen!"

Stand: 28.12.2019, 18:23

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