Warnstreik am Helios-Klinikum in Wuppertal

Beschäftigte des Helios Klinikums Wuppertal haben sich vor dem Gebäude versammelt, um für bessere Tarife zu demonstrieren.

Warnstreik am Helios-Klinikum in Wuppertal

  • Verdi fordert mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen
  • Helios-Klinik will einen Tarifvertrag nur für die Pflege
  • Am Mittwoch sollen die Tarifverhandlung weitergehen

Mitarbeiter des Helios-Klinikums im Wuppertaler Stadtteil Barmen haben Montagmorgen (18.03.) für zwei Stunden ihre Arbeit niedergelegt. Mit ihrem Warnstreik wollten die etwa 250 Beschäftigten den Druck auf die Konzernspitze im aktuellen Tarifstreit erhöhen.

Helios will eigenen Tarifvertrag für die Pflege

Der Helios-Konzern fordere allerdings weiterhin einen eigenen Tarifvertrag für die Pflege. Das lehnt die Gewerkschaft Verdi ab, sagt Sprecherin Silke Iffländer: "Wir alle sind das Krankenhaus. Alle Beschäftigten gehören in den Tarifvertrag."

Verdi will Spaltung der Belegschaft nicht zulassen

Mit den Plänen von Helios werde eine Berufsgruppe gegen die andere ausgespielt, so Verdi. Ein eigener Tarifvertrag für ein einzelnes Tätigkeitsfeld gehe immer zu Lasten der anderen Bereiche. Eine Spaltung der Belegschaft will Verdi nicht zulassen.

Am Mittwoch gehen die Verhandlungen weiter

Auch etwa 50 Helios-Mitarbeiter aus der Klinik in Schwelm haben mitgestreikt. Dort wurde in der Zeit nicht operiert. Die Not-Versorgung der Patienten sei allerdings in beiden Kliniken gesichert gewesen, erklärte Verdi. Am Mittwoch (20.03) sollen die Tarifverhandlungen in Berlin in die dritte Runde gehen.

Stand: 18.03.2019, 11:25