Neues "Haus der Geschichte" für Eschweiler

Das neue "Haus der Geschichte" für Eschweiler

Neues "Haus der Geschichte" für Eschweiler

  • ehemalige Fabrikantenhaus wird öffentlich
  • Umbau kostet 1,8 Millionen Euro
  • Geschichtsverein plant Ausstellungen und Archiv

Es liegt zentral, sieht repräsentativ aus und ist innen trotz Staub und Grauschleier von gediegenem Glanz durchzogen. Das dreistöckige Gebäude in der Dürener Straße soll ab Ende nächsten Jahres das "Haus der Geschichte" beherbergen. Hier lebte einst die Gründerin des Eschweiler Bergwerk-Vereins EBV, Christine Englerth. Die Sparkasse war hier zuhause und auch Rheinbraun. Zuletzt ein Hygiene-Labor mit bis zu 100 Beschäftigten.

Gediegene Vergangenheit

Von der gediegenen Vergangenheit zeugen noch Chefzimmer mit eigenen Waschbecken, holzvertäfelte Säle und verglaste Einbauschränke mit Holzdekor. Auch ein zimmergroßer Banktresor bleibt erhalten. Beim Umbau werden technische Einrichtungen und Installationen erneuert, später eingezogene Wände werden entfernt, Mauern, Putz und Tapeten erhalten frische Oberflächen.

Lebendiges Geschichtshaus mit Trauzimmer

Eschweilers Geschichte soll hier künftig ein lebendiges Zuhause finden. Mit Ausstellungen und Veranstaltungen, Sprechstunden zur Ahnenforschung und einem Archiv. Der Geschichtsverein, mit 1.100 Mitgliedern der größte Verein in Eschweiler, soll das Haus führen. Die Stadt selbst will ein Trauzimmer einrichten und weitere öffentliche Angebote schaffen. Mehr als 1,8 Millionen Euro soll der Umbau kosten, sofern das alte Gemäuer keine Überraschungen verbirgt. 

Neues "Haus der Geschichte" für Eschweiler

00:27 Min. Verfügbar bis 16.10.2020

Stand: 16.10.2019, 16:30