Hasenpest im Kreis Mettmann nachgewiesen

Ein Hase.

Hasenpest im Kreis Mettmann nachgewiesen

Bei einem verendeten Feldhasen im Kreis Mettmann wurde die höchst ansteckende Hasenpest nachgewiesen. Sie kann auf den Menschen übertragen werden. Vor allem Hundebesitzzer sollten achtsam sein.

In Heiligenhaus ist zwar erst ein Hase nachweislich an dieser Pest verendet, die Kreisjägerschaft Düsseldorf rät aber zu größter Vorsicht, da es in anderen Teilen von Nordrhein-Westfalen bereits mehrere Fälle gegeben hat. Die Hasenpest kann auf den Menschen übertragen werden und unbehandelt tödlich verlaufen. Wer tote Hasen und Kaninchen findet, sollte sie deshalb auf keinen Fall anfassen und das Veterinär- oder Ordnungsamt anrufen.

Hunde als Überträger

Hundehalter sollten ihre Tiere ausschließlich an der Leine führen und Spazier- und Wanderwege nicht verlassen. Wenn Hunde dennoch mit erkrankten oder toten Hasen und Kaninchen in Kontakt kommen, sollten sie so schnell wie möglich an Kopf und Schnauze abgewaschen werden. Hunde erkranken in der Regel nicht selbst an der Hasenpest, können die Krankheitserreger aber an den Menschen weitergeben.

Stand: 03.05.2021, 19:13

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