RWE räumt Gedenkstätte im Hambacher Forst ab

Aktivisten trauern an der Unfallstelle, Hambacher Forst

RWE räumt Gedenkstätte im Hambacher Forst ab

  • Gedenkstätte für Journalisten abgebaut
  • RWE bedauert das Versehen
  • Empörte Reaktionen

Die Räumung einer Gedenkstätte für einen tödlich verunglückten Journalisten im Hambacher Forst hat am Samstag (24.11.2018) empörte Reaktionen ausgelöst. Das Energieunternehmen bestätigte die Räumung über Twitter und bedauerte das "Versehen".

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Der RWE-Tweet hatte eine Welle der Empörung zur Folge. In Kommentaren war unter anderem von Pietätlosigkeit die Rede. Eine Twitter-Nutzerin warf RWE am Samstag vor, dass keine "wirkliche Anteilnahme" vorhanden sei.

Sturz aus großer Höhe

Während der Räumung illegaler Baumhäuser von Aktivisten im September in dem Wald am Braunkohletagebau Hambach war der 27-jährige Journalist aus großer Höhe von einer Hängebrücke gestürzt und gestorben. Aktivisten hatten danach eine Gedenkstätte in dem Wald errichtet.

Stand: 24.11.2018, 17:50