Gummersbacher wegen Totschlags verurteilt

Die modellhafte Nachbildung der Justitia steht am Dienstag in Duisburg in einem Raum eines Richters des Landgerichtes neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel

Gummersbacher wegen Totschlags verurteilt

  • Gummersbacher wegen Totschlags zu 5 Jahren Haft verurteilt
  • Der 57-jährige hatte im Dezember seine Frau erstochen
  • Täter verständigte selbst die Polizei

Das Landgericht Köln hat einen Gummersbacher am Donnerstag (06.06.2019) wegen Totschlags zu fünf Jahren Haft verurteilt. Der 57-Jährige hatte im Dezember 2018 seine Frau mit einem Messer erstochen.

Paar befand sich in schwieriger finanzieller Lage

Zunächst war der Mann wegen heimtückischen Mordes angeklagt worden. Aus Sicht des Gerichtes ergab der Prozess jedoch, dass der Mann zwar beabsichtigte, seine Frau zu töten, aber im Affekte handelte.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte es in der Beziehung zwischen dem Mann und seiner Frau immer wieder Streit gegeben. Dabei soll es auch um die schlechte finanzielle Situation der beiden gegangen sein. Die Frau litt seit mehreren Jahren an einer schweren Alkoholsucht. Im November 2018 war das Wohnhaus der beiden zwangsversteigert worden.

Täter rief selbst die Polizei

Anfang Dezember vergangenen Jahres eskalierte dann eine Auseinandersetzung, so die Anklage. Die Frau beschimpfte ihren Mann immer wieder als "Loser" beschimpft. Daraufhin hatte der Mann seine Frau nach bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und dann mit einem Messer getötet.

Nach der Tat hatte der Angeklagte selbst die Polizei verständigt und erklärt, seine Frau getötet zu haben. Vom Landgericht Köln wurde der Gummersbacher wegen am Donnerstag (06.06.2019) Totschlags zu fünf Jahren Haft verurteilt.

Stand: 06.06.2019, 16:08

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