Autofahrerin bekennt sich zu Gas-Unfall in Gummersbach

Gasalarm in Gummersbach

Autofahrerin bekennt sich zu Gas-Unfall in Gummersbach

  • Vermeintliche Unfall-Verursacherin meldet sich
  • Gasleck war nach Unfall entstanden
  • Anwohner mussten Häuser verlassen

Die Fahrerin, die am frühen Sonntagmorgen (30.12.2018) bei Gummersbach einen Gasalarm ausgelöst haben soll, nachdem sie einen Gasverteiler-Kasten mit einem Auto gerammt hatte, hat sich noch am Unfalltag bei der Polizei gemeldet. Das bestätigten die Behörden am Mittwochvormittag (02.01.2019).

Gasleck zufällig entdeckt

Der Alarm hatte am Sonntagmorgen Bewohner in der Ortschaft Rebbelroth aufgeschreckt. Das Gasleck sei laut Polizei erst mehr als zwei Stunden später zufällig entdeckt worden.

Im Umkreis von hundert Metern um die Einsatzstelle herum mussten Anwohner ihre Häuser verlassen. Fachleute konnten das Leck jedoch schnell schließen. Bereits nach etwa einer Stunde konnten die Anwohner in ihre Häuser zurückgehen.

Über 50.000 Euro Sachschaden

Die Polizei hatte das verlassene Unfallauto zunächst sichergestellt und nach dem Verursacher gefahndet.

Hinweise auf eine vorsätzliche Tat sieht sie bisher nicht. Die Messstation steht direkt am Grundstücksrand einer Griechisch-Orthodoxen Kirche. Der beim Unfall entstandene Sachschaden wird auf über 50.000 Euro geschätzt.

Stand: 02.01.2019, 10:56