Großeinsatz auf Kölner Keupstraße wegen Geldwäsche

Polizeibeamte sperren die Keupstraße wegen Durchsuchungen

Großeinsatz auf Kölner Keupstraße wegen Geldwäsche

Seit dem Morgen durchsuchen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Köln etwa 600 Beamte von Zoll und Bundespolizei Wohnungen und Geschäfte einer mutmaßlich kriminellen Organisation.

Die Verdächtigen sollen im großen Stil Geldwäsche betrieben haben. Ein Schwerpunkt der Durchsuchungen ist die Kölner Keupstraße.

Illegale Einnahmen in die Türkei überwiesen

Über Schmuckgeschäfte in der Keupstraße sollen illegale Einnahmen aus kriminellen Geschäften in die Türkei transferiert worden sein. Mit dem offenbar zur Geldwäsche bestimmten Geld soll Gold angekauft worden sein. Kuriere eigener Logistik-Firmen sollen dann mit augenscheinlich legalen Papieren von Deutschland in die Türkei eingereist sein, wo dann durch den Wiederverkauf der Edelmetalle erneut Bargeld für Auszahlungen generiert wurde.

Acht Tatverdächtige wurden festgenommen. Auch in anderen Städten waren wurden Objekte durchsucht, bundesweit waren es insgesamt 37 Stück, und zwar in Altenkirchen, Bad Marienberg, Berlin, Bergisch Gladbach, Brühl, Essen, Frankfurt a.M., Bad Friedrichshall, Kaiserslautern, Köln, Leverkusen, Neuwied, Wachtberg und Wuppertal.

Stand: 27.01.2021, 11:52