Aushub von Giftmüll an Leverkusener Brücke fortgesetzt

Der Aushub von Giftmüll an der Deponie Dhünnaue hat begonnen

Aushub von Giftmüll an Leverkusener Brücke fortgesetzt

  • Giftmüll an Autobahnbrücke wird ausgehoben
  • Zweiter Flächeneingriff an der Deponie Dhünnaue
  • Straßen.NRW hat Wachdienst engagiert

Rund zwei Wochen wurden die Aushebungen an der Altablagerung Dhünnaue vorbereitet. Nun beginnt die Arbeit am Autobahnkreuz Leverkusen-West. Hier, wo die A1 für die neue Leverkusener Rheinbrücke nach Süden verbreitert wird, ist ein 135 Meter langes Zelt in Betrieb genommen worden. Darunter werden hochbelastete Stoffe ausgehoben. Später soll genau an dieser Stelle ein Teil der neuen Fahrbahn entstehen.

Es ist der zweite Flächeneingriff dieser Art an der Deponie Dhünnaue. Durch das riesige Zelt sollen keine belasteten Materialien in die Umwelt gelangen.

Es ist der zweite Flächeneingriff dieser Art an der Deponie Dhünnaue. Durch das riesige Zelt sollen keine belasteten Materialien in die Umwelt gelangen.

Es ist der zweite Flächeneingriff dieser Art an der Deponie Dhünnaue. Durch das riesige Zelt sollen keine belasteten Materialien in die Umwelt gelangen. Außerdem arbeiten die Bauarbeiter unter Vollschutz. Parallel dazu werden permanent Messungen der Luft durchgeführt. Laut Straßen.NRW werden unter dem Zelt bis Anfang März die Arbeiten laufen. Zirka 64.000 Tonnen Material müssen insgesamt südlich der A1 auf Leverkusener Gebiet ausgehoben werden. 11.000 Tonnen sollen hochbelastetes Material sein.

Immer wieder Diebstähle auf Baustellen

Weil immer wieder Diebstähle auf Baustellen zu verzeichnen sind, hat Straßen.NRW auch einen Wachdienst engagiert. Außerdem ist die Baustelle blickdicht umzäunt. "Diese Baustelle ist kein Spielplatz, es handelt sich um eine hochbelastete Altablagerung", betont  Straßen.NRW-Regionalleiter Thomas Ganz. Das Betreten durch Unbefugte in der giftigen Deponie soll auf jeden Fall verhindert werden.

Nach wie vor kritisieren Bürgerinitiativen den Eingriff in die Deponie Dhünnaue. Sie hatten sich für die sogenannte Kombilösung mit einem langen Tunnel unter dem Rhein eingesetzt. Die Deponie Dhünnaue wurde jahrzehntelang für die Entsorgung von chemischem Müll, aber auch Bauschutt und herkömmlichen Müll genutzt.

Stand: 21.01.2019, 18:26