Bonner Grundschüler trainieren gewaltfreien Umgang

Grundschüler sitzen in einem Kreis

Bonner Grundschüler trainieren gewaltfreien Umgang

Von Lina Einenkel

  • Kinder sollen sich gegen Gewalt schützen
  • Schulleiterin will gewaltfreien Umgang nachhaltig fördern
  • Training mit Rollenspielen

Ausgrenzung, Mobbing bis hin zu Schlägen - das passiert auch an Grundschulen. An der Paulusschule in Bonn-Tannenbusch hat der Verein Gewaltfrei Lernen e.V. am Montag (21.01.2019) mit Schülern und Lehrern trainiert, wie es erst gar nicht erst so weit kommt. Die Paulusschule nimmt bereits zum zweiten Mal an dem Projekt teil.

Kindgerechte Übungen und kleine Rollenspiele

In drei Trainingseinheiten à zwei Stunden lernen die Schüler mit kindgerechten Übungen Konflikte zu vermeiden und sich selbst zu behaupten. Mit einer sprechenden Dino-Handpuppe und kleinen Rollenspielen üben die Kinder, ihrem Gegenüber zu sagen, wenn sie etwas nicht wollen - oder Abstand brauchen.

Verein gibt entscheidenden Anstoß

Der Verein Gewaltfrei Lernen e.V. gibt im Training den Anstoß für das gewaltfreie Miteinander. Es ist dann Aufgabe der Schulen, die Übungen weiter mit den Schülern zu trainieren.

Bei den Schülern soll etwas hängen bleiben

Nachhaltigkeit sei auch das Schlagwort, betont Schulleiterin Silja Zilleken. Ihr ist es wichtig, dass bei ihren Schülern auch nach dem Training etwas hängen bleibt. "Wenn das immer wieder mit den Kindern eingeübt wird dann festigen sich natürlich gewisse Strukturen." Dafür gehe die Schulsozialarbeiterin der Paulusschule einmal monatlich in die Klassen und macht mit den Kindern eine "gewaltfrei lernen" Schulstunde.

Stand: 21.01.2019, 15:45