NRW-Gesundheitspreis für fünf Präventions-Projekte

Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), 05.06.2018

NRW-Gesundheitspreis für fünf Präventions-Projekte

  • NRW-Gesundheitspreis an fünf Projekte
  • Gesundheitsminister Laumann verleiht Preis
  • Alle Projekte aus dem Bereich Prävention

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am Mittwoch (19.06.2019) in Düsseldorf den Gesundheitspreis 2019 verliehen. Ausgezeichnet wurden fünf Projekte im Land, die besonders innovative Ideen zur gesundheitlichen Prävention umsetzen. Insgesamt hatten sich 51 Projekte beworben.

Preisgeld und Gütesiegel

Alle heute ausgezeichneten Projekte bekommen jeweils 5.000 Euro Preisgeld und ein Gütezeichen vom Land. Der Gesundheitspreis wird jedes Jahr verliehen. Schwerpunkt ist immer ein von der Landesgesundheitskonferenz beschlossenes Thema - in diesem Jahr die Prävention.

Die Gewinner-Projekte im Detail

Bonn

Unter anderem die Caritas hat in der Uniklinik und im Marienhospital jeweils eine Hebamme zu sogenannten Familien-Hebammen ausgebildet. Sie sollen werdenden Eltern mit sozialen oder persönlichen Problemen schon früh Hilfen vermitteln - zum Beispiel allein erziehenden Müttern. Das Projekt heißt "Von Anfang an gemeinsam - Frühe Hilfen im Krankenhaus".

Rhein-Sieg-Kreis

Das Projekt "Quartier in Bewegung" bringt Angebote in den einzelnen Stadtteilen zusammen. So soll zum Beispiel ein Kindergarten auch die Spielstätten einer Schule in der Nähe mit benutzen können.

Kreis Soest

Das Projekt "Trapez" kümmert sich um Kinder mit psychisch- oder suchtkranken Eltern. In Gesprächsrunden und mit Hilfe von Tiertherapie sollen die Kinder über ihre Sorgen reden können - in einem geschützten Umfeld. Außerdem sollen sie lernen, dass sie keine Schuld an der Krankheit ihrer Eltern haben.

Kreis Olpe

Hier bildet der Kreis mit Kooperationspartnern Altenpfleger zu Übungsleitern aus. So können sie die Heimbewohner fachgerecht im Bereich Bewegung und Ernährung anleiten und so auch deren selbstständige Lebensgestaltung fördern.

Dortmund

Im Problemviertel Nordstadt geht das Projekt "Nordstark" mit einer sogenannten Gesundheitslotsin auf sozial schwache Familien zu. Sie sollen zum Beispiel durch gemeinsames Einkaufen und Kochen gesunde Ernährung lernen. Außerdem werden die Kinder an Sportvereine in der Nähe heran geführt. Ein ähnliches Projekt gibt es inzwischen auch in Duisburg.

Stand: 19.06.2019, 13:41