Urteil im Prozess um Geldautomatensprengung in der Eifel

Außenansicht des Aachener Justizzentrums

Urteil im Prozess um Geldautomatensprengung in der Eifel

  • Geldautomaten in Steckenborn ferngezündet
  • Angeklagter zu 3 Jahren und 10 Monaten Haft verurteilt
  • Spricht vor Gericht von einem Komplizen

Im Prozess um eine versuchte Geldautomatensprengung im Eifelort Steckenborn ist der Angeklagte am Mittwoch (11.09.2019) zu drei Jahren und 10 Monaten Haft verurteilt worden. Er hatte im April mit Sprengstoff eine gewaltige Explosion ausgelöst.

Vor dem Aachener Landgericht hatte der angeklagte Mann aus Dormagen die Tat zugegeben und dabei einen Komplizen verraten. Dieser muss sich nun demnächst auch vor Gericht verantworten. Beide Männer hatten einen unbekannten Sprengstoff in den Geldautomaten eingeführt und ferngezündet. Die Explosion zerstörte nahezu die ganze Sparkassenfiliale. Es entstand ein Schaden von 170.000 Euro.

Nur an das Geld kamen die Männer nicht heran. Der Tresor im Automaten blieb intakt. Am nächsten Tag wurde der Angeklagte in Köln bei einer Routinekontrolle der Polizei festgenommen.

Urteil nach Geldautomatensprengung

00:31 Min. Verfügbar bis 11.09.2020

Stand: 11.09.2019, 17:11