Gelbe Karte für Müllsünder: Bonn soll sauberer werden

Stadtdirektor Wolfgang Fuchs (links), Oberbürgermeister Ashok Sridharan (4. v.l.), Amtsleiter der Bürgerdienste Günter Dick (2. v.r.), Abteilungsleiter für Ordnungswidrigkeiten Carsten Sperlink (rechts) und Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit gelber Karte.

Gelbe Karte für Müllsünder: Bonn soll sauberer werden

Von Stephan Kern

  • Bonn geht gegen Müllsünder vor
  • Mehr Personal für Sauberkeit und Sicherheit
  • Erhöhte Strafen ab Mitte Februar 2019

Mehr Sauberkeit und mehr Sicherheit. Das ist das laut Oberbürgermeister Ashok Sridharan das Anliegen der Stadt Bonn und auch der Wunsch vieler Bonner Bürger. Deshalb wird der Ordnungsdienst ab Januar vermehrt Müllsünder darauf ansprechen, dass zum Beispiel weggeworfene Kippen oder Kaugummis im Mülleimer zu landen haben. Im Januar werden sie noch nicht zur Kasse gebeten. 

50 Euro Strafe für ein weggespucktes Kaugummi

Oberbürgermeister Ashok Sridharan spricht von einem sanften Einstieg mit gelber Karte, um die Müllsünder zu sensibilisieren: "In den ersten Wochen sollen die Menschen erst noch verwarnt werden. Auf der gelben Karte steht drauf, was es kostet, wenn in Zukunft Müll auf die Straße geworfen wird." Ab Februar wird abkassiert. Dann kostet etwa eine weggeworfene Kippe statt 15 Euro 25 Euro. Ein auf die Straße gespuckter Kaugummi und ein nicht weggemachter Hundehaufen kosten dann gleich 50 Euro.

 Mehr Mitarbeiter für Sauberkeit und Sicherheit

Die Stadt erhofft sich dadurch, dass Müllecken verschwinden und Fußgängerzonen sauberer werden. Insgesamt sieben Stellen werden im Ordnungsaußendienst neu besetzt, um die Stadt in Zukunft sauberer aber auch sicherer zu halten. Bei der Offensive appelliert Sridharan aber auch an die Bürger: "Mein Wunsch ist, dass alle, die wir hier in Bonn leben, gemeinsam dabei helfen, dass unsere schöne Stadt sauberer wird".

Stand: 20.12.2018, 09:13