"Jeister für Zokunf" - Durch Kölns Straßen zogen Geister

"Jeister für Zokunf" - Durch Kölns Straßen zogen Geister

Eine ganz besondere Demonstration ist am Samstagabend (15.02.2020) durch Köln gezogen: der Geisterzug.

"Jeister für Zokunf" - Der Geisterzug in Köln

Unter dem Motto "Jeister för Zokunf" demonstrierten tausende kostümierte Karnevalisten für einen besseren Klimaschutz - allerdings kamen deutlich weniger als erwartet.

Unter dem Motto "Jeister för Zokunf" demonstrierten tausende kostümierte Karnevalisten für einen besseren Klimaschutz - allerdings kamen deutlich weniger als erwartet.

Zum ersten Mal fand der Umzug, der 1991 Premiere feierte, nicht am Karnevalssamstag, sondern eine Woche früher statt.

Laut Veranstalter wollte man mit dem vorverlegten Termin herausstellen, dass der Zug eine Demonstration und kein Karnevalsumzug ist.

Auch waren nur etwa zehn statt der sonst üblichen 15 bis 20 Musikgruppen dabei. Möglicher Grund: Viele der Gruppen waren womöglich zum parallel stattfindenden Sambakarneval nach Bremen gereist.

Viele der Teilnehmer trugen Kostüme in Anlehnung an den Klimawandel - manch einer ging etwa als "Gewitterwolke".

Andere Teilnehmer waren als "Naturgeister" verkleidet.

Diese beiden als Eisbären kostümierten Karnevalisten machten darauf aufmerksam, dass nach wissenschaftlicher Meinung vor allem die Arktis vom Klimawandel betroffen ist.

Der Kölner Geisterzug ist jedes Jahr ein großes Spektakel. Er zieht nie den selben Weg wie im Vorjahr. Dieses Jahr zogen die Demonstranten ab 19 Uhr vom Heumarkt durch die Innenstadt bis zum Friesenplatz.

Stand: 16.02.2020, 09:32 Uhr