Gefährliche Produkte auf Kölner Weihnachtsmärkten

Der Kölner Weihnachtsmarkt auf dem Roncalliplatz vor dem Dom. Der traditionelle Weihnachtsmarkt ist bis zum 23.12.2019 geöffnet.

Gefährliche Produkte auf Kölner Weihnachtsmärkten

  • Besonders Kinderspielzeug betroffen
  • Experten raten zur Vorsicht
  • Händlern droht ein Bußgeldverfahren

Kontrolleure der Bezirksregierung haben am Montag (03.12.2019) auf Weihnachtsmärkten in Köln gefährliche Spielzeuge und Elektrogeräte sichergestellt. Besuchern der Weihnachtsmärkte raten die Experten, beim Einkauf auf Prüfsiegel und Herstellerangaben zu achten.

Achtung vor kleinen flauschigen Stofffiguren

Eine rechteckige Verpackung, daneben mehrere kleine Spielzeugfiguren in Bärenform

Finger weg von diesem Spielzeug!

Besonders gefährlich sind nach Angaben der Kontrolleure kleine flauschige Stofffiguren. Die Spielzeuge sollen laut Hersteller für Kinder unter drei Jahren geeignet sein. Dabei können Kleinkinder Arme und Beine der Figuren problemlos abreißen und verschlucken.

Bußgeldverfahren für Verkäufer

In den Figuren steckt eine Kugel mit Blinklichtern, auch die können Kinder in die Luftröhre bekommen. Stromschläge drohen bei einigen Lichterketten, deren Verkabelung nicht ausreichend isoliert ist. Die Experten der Bezirksregierung haben zahlreiche Produkte aus dem Verkehr gezogen. Den Händlern drohen Bußgeldverfahren.

Weihnachtsmarkt:Bezirksregierung zieht Produkte aus dem Verkehr

WDR Studios NRW 03.12.2019 00:41 Min. Verfügbar bis 10.12.2019 WDR Online

Stand: 03.12.2019, 16:49

Kommentare zum Thema

7 Kommentare

  • 7 andrea 04.12.2019, 11:30 Uhr

    Mit Weihnachtsmarkt hat das ja nix mehr zu tun; das ist doch reiner Kommerz und Betrug am Kunden; siehe HErkunftsland Indien bei Käthe Wohlfahrt! Ich besuche keinen Weihnachtsmarkt - auch schon wg. der lt. Frau Merkel angeblich NICHT vorhandenen Einschränkungen (LKW-Sperren etc.). Von mir aus kann man Weihnachten komplett abschaffen - und alles, was darum rangt.

  • 6 Atze 04.12.2019, 09:06 Uhr

    Weihnachtsmärkte sind nichts für Herz und das Gefühl. Da wollen Geschäftsleute schnell und möglichst viel Geld verdienen. Da gibbet dann Billigstglühwein oder wie das Gepansche genannt wird. Handwerkskunst aus Indien, China und Bangladesch wird als Kunst dargeboten. Der Kölner ist zufrieden, die Touris werden abgekocht und die Weihnachtsmärkte in der Eifel, dem Sauerland und OWL, bleiben ein wenig unbelastet von den Kölner Krankheiten. Auch auf dem Weihnachtsmarkt meiner Wahl trinke ich Kakao-ohne- und leckeres Bier.

  • 5 Hansi 03.12.2019, 18:42 Uhr

    Interessanter WDR-Kalender: ... am Montag (03.12.2019) ... ich habe schon Dienstag - müssen die vom WDR halt einen Tag länger für die Woche arbeiten ...

  • 4 ChrisTine 03.12.2019, 18:17 Uhr

    Ich empfehle daher, öfter mal ein Augenmerk auf die kleineren Veedel-Weihnachtsmärkte zu werfen. Zum Beispiel eröffnet in Köln-Porz vom 06.-08.12. der "Rheinachtsmarkt" direkt am Rathaus an der Uferpromenade. 24 Buden, nur von Vereinen und KiTas. Dazu Live-Musik. Klein, aber sehr fein.

  • 3 Achim 03.12.2019, 15:38 Uhr

    Die meisten Weihnachtsmärkte öffnen ja schon über eine Woche vor dem 1. Advent. Für viele Scharlatane Grund genug, die Leute mit Billig-Schrott zu überhöhten Preisen zu verarschen. Für die ist das nur ein Geschäft, um Kohle zu verdienen und sonst nichts. Das hat mit Weihnachten überhaupt nichts mehr zu tun. Das Problem ist nur, dass viele Menschen auf diese Verarsche reinfallen und irgendeinem Mist auf dem Weihnachtsmarkt kaufen müssen, damit sie ja nicht umsonst da gewesen sind. Einige dubiösen Standvertreiber nutzen das natürlich gnadenlos aus.

  • 2 Karl Peter 03.12.2019, 11:35 Uhr

    daß da billiger China-Schrott angeboten würde, war doch wohl klar. Leider auch viele Figuren aus dem Erzgebirge ?! werden angeboten die aus China kommen.

  • 1 Waage 03.12.2019, 11:17 Uhr

    Da kommt mir Gedanke, dass der Weihnachtsmarkt zu einem Trödelmarkt mutiert.