Neue Mobilstationen für Pendler geplant

Mobilstation mit Fahrrädern

Neue Mobilstationen für Pendler geplant

  • Mobilstationen im Kreis geplant
  • Lösung für weniger Autos auf den Straßen
  • Gemeinschaftsprojekt „Zukunftsnetz Mobilität NRW

Es ist ein Projekt, das sich der Rheinisch-Bergische Kreis zur Aufgabe gemacht hat: Acht Städte mit insgesamt 21 Standorten für Mobilstationen sollen entstehen. Sie sollen das Pendeln einfacher und das Autofahren verzichtbarer machen - vor allem auf dem Land.

Angebote werden verknüpft

Schild der Mobilstation am Charles-de-Gaulle-Platz in Köln

Mobilstationen sind Verknüpfungspunkte an einem zentralen Ort, um den Umstieg zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln zu vereinfachen. Gibt es beispielsweise einen Bahnhof, könnten dort unterschiedliche Angebote verknüpft werden: E-Car-Sharing, Pedelec-Verleih und abschließbare Fahrradboxen würden dann das Bahn- und Busangebot ergänzen. Aber es gibt auch kleinere Varianten - je nachdem, was an den Standorten vorhanden und möglich ist.

Andere Ideen sind Mitfahrbörsen, die an den Mobilstationen entstehen könnten. Auch mehr Park & Ride-Flächen sollen entstehen; auch das so genannte Park-Sharing, also das Teilen eines vorhandenen Parkplatzes zu unterschiedlichen Zeiten.

Neue Mobilitäts-App

Geplant sind außerdem eine übergreifende App und eine Mobilitätskarte, mit denen möglichst alle Angebote genutzt werden können.

Rund 5,6 Millionen Euro soll das Projekt insgesamt kosten - zum Großteil gefördert vom Land und von der EU. Und wenn alles nach Plan läuft, dann sind Mobilstationen bald überall im Bergischen Land selbstverständlich.

Stand: 25.11.2019, 09:57

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