Bezirksregierung genehmigt Gaspipeline "Zeelink" bei Aachen

Bezirksregierung genehmigt Gaspipeline "Zeelink" bei Aachen

Die Bezirksregierung Köln hat die lange umstrittene Gaspipeline "Zeelink" bei Aachen genehmigt. Das wurde am vergangenen Mittwoch (16.01.2019) bekannt.

Konkret geht es um den Trassenverlauf von Aachen bis nach Jüchen im Rhein-Kreis-Neuss. Dieses etwa 60 Kilometer lange Teilstück soll überwiegend entlang der Bundesautobahn 44 und bereits bestehenden Energie-Leitungen verlaufen.

In die neue Pipeline sollen insgesamt rund 600 Millionen Euro investiert werden. Sie verläuft von der deutsch-belgischen Grenze bei Lichtenbusch bis nach Legden und ist insgesamt 215 Kilometer lang. Die Ferngasleitung soll ab 2021 für eine sichere Gasversorgung sorgen. Sie ist jedoch umstritten, weil sie auch für Einschnitte in der Natur sorgt.

Für die durch die Regierungsbezirke Düsseldorf und Münster verlaufenden Abschnitte werden separate Verfahren durchgeführt, so die Bezirksregierung Köln am Mittwoch (16.01.2019).

Stand: 16.01.2019, 15:21

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