Gasleck in Stolberg: Explosionsgefahr gebannt

Feuerwehr evakuiert Stolberger Innenstadt

Gasleck in Stolberg: Explosionsgefahr gebannt

  • Gas bei Sanierungsarbeiten in Stolberg ausgetreten
  • Drei Verpuffungen in Wohnhaus
  • Bauamt untersucht Haus am Vormittag

Die Feuerwehr in Stolberg hat die Schwelbrände an dem durch Verpuffungen beschädigten Haus in der Innenstadt im Griff. Am Donnerstagvormittag werden Experten des Bauamtes das Haus untersuchen.

Feuerwehr stundenlang im Einsatz

Wegen eines Gaslecks in einem Wohnhaus in der Innenstadt hatten Polizei und Feuerwehr am Mittwoch (23.01.2019) zahlreiche Häuser im Umkreis von 150 Metern evakuiert. Es bestand akute Explosionsgefahr. Am Abend konnten die meisten Anwohner in ihre Wohnungen in der Kortumstraße zurückkehren. Die Feuerwehr war die ganze Nacht über vor Ort.

Glutnester mit Löschschaum erstickt

Im Haus, in dem das Gas ausgetreten war, hatte es laut Feuerwehr drei Verpuffungen gegeben. Vermutlich durch Funkenflug brannte es auch noch. Die Wehrleute füllten die Kellerräume und das Erdgeschoss mit Löschschaum, um die letzten Glutnester zu ersticken.

Das Gebäude steht leer und wird zurzeit saniert, ist aber nun stark beschädigt. Die Bewohner der zwei angrenzenden Gebäude durften aus Sicherheitsgründen noch nicht in ihre Häuser zurückkehren.

Gas- und Stromversorgung wieder hergestellt

Stolberger Innenstadt evakuiert

Die Evakuierung dauerte stundenlang. Auch deshalb, weil sich die Feuerwehrleute wegen ausströmenden Gases erst einmal selbst in Sicherheit bringen mussten. Am Abend wurde in den anderen Häusern in der Kortumstraße die Gas- und Stromversorgung wieder hergestellt.

Stand: 24.01.2019, 09:00