Gaffer bei Rettungseinsatz in Mönchengladbach

Jemand hält ein Smartphone, um Fotos einer Unfallszene (Rettungswagen) aufzunehmen

Gaffer bei Rettungseinsatz in Mönchengladbach

  • Autofahrerin starb nach Unfall
  • Gaffer behinderten Rettungseinsatz
  • Feuerwehr musste Sichtschutz aufstellen

Gaffer haben Rettungskräfte bei einem Einsatz in Mönchengladbach behindert. Eine 56-jährige Frau war am Montagabend (10.06.2019) im Stadtteil Mülfort mit ihrem Wagen gegen einen Ampelmast gefahren und dabei tödlich verletzt worden. Sie hatte bereits vor dem Unfall medizinische Probleme und vermutlich deshalb die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren.

Ersthelfer schnell zur Stelle

Noch bevor die Rettungskräfte am Unfallort ankamen, hatten Ersthelfer die 56-Jährige bereits aus dem Pkw befreit und mit einer Laienreanimation begonnen. Die Fahrerin wurde dann durch Rettungsdienst und Feuerwehr weiter reanimiert und notfallmedizinisch versorgt. Nach längerer erfolgloser Versorgung erlag die Fahrerin aber ihren Verletzungen.

Feuerwehr baute Sichtschutz auf

Nach Angaben der Feuerwehr behinderten Schaulustige die Rettungsmaßnahmen "und gafften menschenunwürdig auf die zu reanimierende Frau". Deshalb musste an der Unfallstelle ein Sichtschutz aufgebaut werden.

Gaffer: Gier nach Aufregung und Anerkennung

WDR 2 09.02.2019 02:18 Min. Verfügbar bis 09.02.2020 WDR 2

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Stand: 11.06.2019, 09:31