Fußball-Verband Mittelrhein zieht positive Bilanz bei Fairplay-Kampagne

Amateurfußball, Schiedsrichter

Fußball-Verband Mittelrhein zieht positive Bilanz bei Fairplay-Kampagne

  • FVM unterstreicht friedliches Miteinander
  • Soziale Medien als Plattform genutzt
  • Deeskalationstrainings und professionalles Betreungsangebot

Der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) hat eine erste Bilanz seiner Kampagne für Fairplay gezogen. Er hatte die Amateur-Vereine aufgerufen, Fotos über die sozialen Netzwerke zu verbreiten, auf denen Mannschaften und Schiedsrichter friedlich miteinander umgehen.

Auf den Fotos und Videos in den sozialen Netzwerken sieht man Mannschaften im respektvollen Miteinander. Zum Beispiel auf Gruppenfotos mit gegnerischer Mannschaft und Schiedsrichter. Das war jetzt ein erstes Zeichen, dass der Verband setzen wollte, nach den vielen Zwischenfällen in der jüngeren Vergangenheit, mit Gewalt gegen Schiedsrichter, mit Spielabbrüchen.

Faires Miteinander wird ernst genommen

Präsident des Fußball-Verbands Mittelrhein Bernd Neuendorf

Präsident des Fußball-Verbands Mittelrhein Bernd Neuendorf

Anfang März 2020 will der Verband zum Rückrunden-Start bei der Fairplay-Kampagne nachlegen. Außerdem bekommen Schiedsrichter jetzt zum Beispiel Deeskalations-Trainings und wenn sie Opfer von Gewalt werden, soll es eine professionelle Nachbetreuung geben. Der Fußball-Verband Mittelrhein ist dabei Vorreiter.

Stand: 10.12.2019, 07:49