Gefährliches Staupe-Virus im Kreis Viersen festgestellt

Gefährliches Staupe-Virus im Kreis Viersen festgestellt

  • Für Hunde ist das Virus gefährlich
  • Das Virus überträgt sich als Tröpfcheninfektion
  • Hundehalter sollten Impfschutz ihrer Tiere prüfen

Bei einem Fuchs im Kreis Viersen ist das Staupe-Virus festgestellt worden. Dies teilte das Veterinäramt des Kreises am Freitag (04.01.2019) mit. Besonders Hunde seien von dem Virus bedroht.

Übertragung als Tröpfcheninfektion

Das Virus überträgt sich als Tröpfcheninfektion oder durch direkten Kontakt zu erkrankten Tieren. Hunde können sich auch an Ausscheidungen erkrankter Tiere infizieren. Bereits 2018 gab es mehrere Staupe-Fälle bei Füchsen in der Grenzregion.

Die Krankheit führt bei Fuchs und Hund meist zum Tod

"Ist ein Fuchs bereits geschwächt, kann ein freilaufender Hund ihn leicht aufstöbern und sich anstecken", warnt Kreisveterinär Helmut Theißen. Die Krankheit führt in vielen Fällen bei Fuchs und Hund zum Tod.

Symptome wie bei Magen-Darm-Infekt

Füchse, bei denen die Krankheit ausgebrochen ist, verlieren meist die Scheu vor Menschen und wirken orientierungslos. Die Tiere leiden unter Symptomen wie bei einem Magen-Darm-Infekt und Fieber. Für Menschen und Katzen ist das Virus hingegen ungefährlich.

Hundehalter sollten Impfschutz überprüfen

Bei Spaziergängen im Wald sollten Hunde aufgrund des Virus unbedingt an der kurzen Leine gehalten werden. Da der Impfschutz gegen Staupe nur etwa ein Jahr hält, sollten Besitzer den Impfschutz ihres Hundes überprüfen und gegebenenfalls erneuern lassen. Nach der Impfung dauert es zwei Wochen, bis der Schutz wirkt.

Stand: 04.01.2019, 18:26