Kölner Friesenplatz in der Kritik

Hinweisschild zur U-Bahn-Haltestelle Friesenplatz

Kölner Friesenplatz in der Kritik

  • Friesenplatz offenbar Drogenumschlagsplatz
  • Zahlreiche Festnahmen
  • Beschwerden von Anwohnern

Der Friesenplatz hat sich offenbar zu einem Umschlagplatz für harte Drogen entwickelt. Laut Polizei nimmt die Zahl der Junkies und Dealer, die sich dort treffen, seit Monaten stark zu. Dealer verkauften dort Heroin mitten am Tag. Ihren Stoff lagerten sie in Verstecken am Rande des Friesenplatzes in Blumenbeeten oder in Baustellenabsperrungen.

Beschwerden von Anwohnern und Geschäftsleuten

Anwohner und Geschäftsleute beschweren sich immer wieder über Schlägereien, Verschmutzung des Platzes und die Belästigung von Passanten. Die Polizei hat in den ersten drei Monaten des Jahres schon mehr als 3.500 mutmaßliche Junkies und Dealer auf dem Platz überprüft, in 400 Fällen Drogen sichergestellt und mehr als 100 Männer und Frauen festgenommen.

Stand: 01.04.2019, 15:05