RWTH wehrt sich gegen Kritik von Umweltschützern

Auf einer Wiese steht ein Plakat mit der Aufschrift "Stop Fracking"

RWTH wehrt sich gegen Kritik von Umweltschützern

Umweltschützer befürchten, dass Forscher der RWTH bei ihrer Suche nach Kohleflözgas das umstrittene Fracking anwenden wollen. Die RWTH-Wissenschaftler weisen die Vorwürfe entschieden zurück.

Die Forscher betonen, dass sie erst einmal nur untersuchen wollen, wo in NRW Kohleflözgas lagert. Falls die Bezirksregierung es dann genehmigt, soll durch winzige Bohrungen in die Tiefe festgestellt werden, ob das Gas durch eine neue Bohrtechnik an die Oberfläche geholt werden kann. Das sei ein ganz entscheidender Unterschied zum Fracking, so die Forscher. Anders als beim Fracking würden hier keine Chemikalien in die Tiefe gepresst.

Im August will die Bezirksregierung entscheiden, ob die RWTH-Forscher weiter nach Kohleflözgas suchen dürfen.

Stand: 05.05.2017, 16:37