25 Jahre Bonner Forschungsinstitut BICC

Außenansicht der Friedensforschungsinstitut BICC in Bonn

25 Jahre Bonner Forschungsinstitut BICC

  • Friedensforschungsinstitut BICC seit 25 Jahren
  • Initiative von Johannes Rau und Kofi Annan
  • Institut beratet in politischen Themenbereichen

Das Bonner Friedens- und Konfliktforschungsinstitut feiert am Mittwoch (06.11.2019) seinen 25. Geburtstag. Gegründet wurde es auf Initiative des damaligen NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau und des damaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan. Hauptredner beim Festakt ist NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

Brücke zwischen Wissenschaft und Politik

Das Bonn International Center for Conversion, kurz BICC, gehört zu den fünf führenden Friedensforschungsinstituten in Deutschland. Die Bonner Konfliktforscher sehen sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Politik.

Das 1994 gegründete Institut mit seinen mehr als 50 internationalen Mitarbeitern befasst sich mit Themen wie Migration und Abrüstungsfragen aber auch mit der Kontrolle von Rüstungsexporten. Die Wissenschaftler beraten die Politik in diesen Bereichen. Die Bonner Forscher gehen etwa der Frage nach, inwieweit Rüstungsexporte in Krisengebiete auch Einfluss auf die dortigen Flüchtlingsbewegungen haben. Die Forschungsergebnisse sollen laut BICC zur Verbesserung der menschlichen Sicherheit beitragen.

Zusammenarbeit mit NGOs

Das Bonner Forschungsinstitut arbeitet eng mit Nichtregierungsorganisationen zusammen, beispielsweise mit der Universität der Vereinten Nationen. Einmal im Jahr ist das BICC Mitherausgeber des jährlichen Friedensgutachtens. 200 Gäste werden am Mittwoch (06.11.2019) in Bonn zum Festakt erwartet.

Stand: 06.11.2019, 15:22

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