Merzbrück soll Forschungsflugplatz werden

Forschung an Elektroflugzeugen auf Flugplatz in Würselen

Merzbrück soll Forschungsflugplatz werden

  • Forschung an Elektroflugzeugen
  • Vier Millionen Euro vom Land NRW
  • Teil des Braunkohle-Strukturwandels

Der Flugplatz Merzbrück bei Aachen soll noch in diesem Jahr zum Forschungsflugplatz umgebaut werden. Dafür hat das Land NRW vier Millionen Euro zugesichert. Die Start- und Landebahn wird verlängert und verlegt, damit Forschungsflugzeuge sicher getestet werden können. Der normale Flugbetrieb wird normal weiter laufen und davon nicht beeinträchtigt.

Forschung an elektrischem Flugtaxi

Forschung an Elektroflugzeugen auf Flugplatz in Würselen

"Silent Air Taxi" der RWTH Aachen

Die Entwicklung des elektrischen Fliegens schreitet weltweit rasant voran. Damit die Region Aachen den Anschluss nicht verliert, ist ein Forschungsflugplatz dringend nötig, so Wissenschaftler der RWTH Aachen. Das Know-how soll dann vor Ort gebündelt werden. Institute der RWTH, Fachhochschule und Startup-Unternehmen wollen sich in Merzbrück ansiedeln. Die Fachhochschule will allein 3 ½ Millionen Euro in ein neues Gebäude investieren. An Aachener Hochschulen wird bereits an einem elektrischen geräuscharmen Lufttaxi geforscht, das später auch autonom fliegen könnte.

Weg von der Braunkohle zur Hochtechnologie

Auch im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Strukturwandel ist der Flugplatz eine Chance, sagen Wissenschaftler. Es gehe darum, nachhaltige Systeme zu entwickeln und sich vom allgegenwärtigen Ressourcenverbrauch zu verabschieden. Politiker aus der Region begrüßen den Umbau zum Forschungsflugplatz. Bereits im kommenden Jahr könnte er eröffnet werden.

Stand: 04.01.2019, 16:20