Humboldt-Professuren für Forscher aus Köln und Bonn

Foto eines Arms in Laborumgebung bei Eingabe von Informationen in ein Tablet

Humboldt-Professuren für Forscher aus Köln und Bonn

  • Drei Forscher in NRW ausgezeichnet
  • Preis ist mit fünf Millionen Euro hochdotiert
  • Unis schlagen Projekte selbst vor

Für Forschungsvorhaben in Köln und Bonn erhalten drei Wissenschaftler die mit bis zu fünf Millionen Euro dotierten Alexander-von-Humboldt-Professuren. Mit den renommierten Forschungspreisen können Universitäten bislang im Ausland tätige Forscher nach Deutschland holen, wie die Humboldt-Stiftung am Mittwoch (08.05.2019) mitteilte. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und Hans-Christian Pape, Präsident der Humboldt-Stiftung, werden die Auszeichnungen am Donnerstag in Berlin offiziell überreichen.

Kölner erforschen Krebs und Laser-Technik

An der Kölner Universität werden künftig gleich zwei Preisträger tätig sein: Biochemiker Henning Walczak soll dort die Krebsforschung vorantreiben. Der Physiker Malte Gather forscht an einer Laser-Technik, die laut der Humboldt-Stiftung dabei helfen kann, Nervenerkrankungen zu heilen.

Bonner legt Fokus auf Neurowissenschaften

An der Uni Bonn soll Dietmar Schmucker ein Zentrum für neurowissenschaftliche Grundlagenforschung aufbauen. Weitere Humboldt-Professoren werden an Hochschulen in Konstanz, Leipzig, Darmstadt, Würzburg und Erlangen-Nürnberg forschen. Vorschläge für Preisträger reichen die Universitäten selbst ein.

Stand: 08.05.2019, 14:03

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