Ford: Spekulationen um Fiesta-Produktion

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Ford: Spekulationen um Fiesta-Produktion

  • Offenbar Konzernumbau bei Ford geplant
  • Laut Fachblatt "Automobilwoche" weniger Kleinwagen
  • Auswirkungen auf Fiesta-Produktion in Köln unklar

Der Automobilhersteller Ford steht offenbar vor einem radikalen Umbau von Ford Europa. Laut Fachblatt "Automobilwoche" stellt das Unternehmen unter anderem die Produktion des Fiesta im Kölner Werk in Frage.

Demnach plane die amerikanische Konzernzentrale, zukünftig vermehrt größere SUVs und Pick-Ups zu bauen. Die Produktion von Klein- und Mittelklassewagen solle zurückgefahren werden. Ford Europa werde in diesem Jahr einen Millionenverlust einfahren. Im Kölner Werk sind 18.600 Menschen beschäftigt.

Kritik an Ford-Management

Der Kölner Betriebsratschef der Ford-Werke kritisiert das amerikanische Management. Durch Aussagen der Konzernspitze werde derzeit unnötig über die Zukunft der europäischen Werke spekuliert. Dabei sei eine klare Strategie bisher nicht zu erkennen.

Das Konzern-Management hatte vor ein paar ein Wochen von einem radikalen Umbau der Produktion in Europa gesprochen. Dazu zähle ein massiver Arbeitsplatzabbau und die Einstellung mehrerer Fahrzeugmodelle. Mit diesen Ankündigungen reagierte Ford offenbar auf den eingebrochenen Aktienkurs des Unternehmens. Ein Kostensparprogramm alleine mache aber kein Unternehmen zukunftssicher, kritisiert der Betriebsrat.

Stand: 04.09.2018, 11:29

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