Ford-Elektroauto: Alles läuft auf Köln hinaus

Ford in Köln-Niehl

Ford-Elektroauto: Alles läuft auf Köln hinaus

Der Automobilhersteller Ford will seinen weltweit ersten vollelektrischen Kleinwagen im Werk im Stadtteil Niehl bauen. Das meldet das Branchenblatt Automobilwoche. Demnach will das Unternehmen diese Entscheidung in der nächsten Woche offiziell bekannt geben.

Der Zuschlag für Köln würde die langersehnte Sicherung der Produktion bedeuten. Seit Monaten wurde über den Standort für den Bau des Elektroautos spekuliert. Denn neben Köln waren auch die Werke in Saarlouis, in Valencia und im rumänischen Craiova im Rennen.

Elektroauto ersetzt Ford Fiesta

Ab 2024 soll das Elektroauto gebaut werden. Als Nachfolgemodell für den Dauerrenner Fiesta. Dessen Produktion wird dann eingestellt. Da Elektroautos weniger Einzelteile als Autos mit Verbrennungsmotoren haben, wird der Personalabbau im Niehler Werk weitergehen.

Zumal bei dem ersten Kölner Ford-Elektroauto der Antrieb vom Konkurrenten VW stammt. Dennoch wird der Kölner Standort intensiv mit dem Auto beschäftigt sein.

Erste Erfahrungen im E-Geschäft

Der Rest des Autos stammt aus dem Entwicklungszentrum in Merkenich. Bereits jetzt sind dort Ingenieure mit Elektroautos befasst. Sie passen das US-amerikanische Elektromodell Mach-E auf den europäischen Markt an.

Ford hatte auch bereits erste Erfahrungen mit der Montage von elektrischen Autos gesammelt. In einer Werkshalle hatte das Unternehmen Ford-Lieferwagen mit elektrischen Antrieben ausgerüstet. Die als Streetscooter bekannten Wagen wurden von einer Tochter der Post benutzt.

Stand: 10.02.2021, 06:53