Rhein-Erft-Kreis: Millionen für Arbeitsplätze und Infrastruktur

Rhein-Erft-Kreis: Millionen für Arbeitsplätze und Infrastruktur

  • Rhein-Erft-Kreis hofft auf Fördergelder
  • Neue Arbeitsplätze und Infrastrukturausbau
  • Innovative Projekte sollen gefördert werden

Der anstehende Strukturwandel ist eine große Herausforderung nicht nur für den Rhein-Erft-Kreis. Durch den geplanten, früheren Kohleausstieg 2038 fallen in den Tagebauen, Kraftwerken und Werkstätten tausende Arbeitsplätze weg.

Projekte sind S-Bahn und Rheinbrücke

Mit langen Liste an Projekten soll der Strukturwandel abgefedert werden. Es geht vor allem um neue Arbeitsplätze sowie um den Ausbau der Infrastruktur. Zwischen Kerpen-Horrem und Bedburg soll künftig eine S-Bahn fahren. Auch die geplante, neue Rheinbrücke bei Wesseling könnte mit den Milliarden des Bundes gefördert werden.

Rhein-Erft will Energiestandort bleiben

Ein Braunkohlebagger trägt im Tagebau Hambach  Erdreich ab

Bergheim, Bedburg und Elsdorf planen gemeinsam ein innovatives Gewerbegebiet – die Terra Nova. Alleine dort sollen etwa 1.000 Arbeitsplätze entstehen. Auch die Klimahülle - ein neuartiges Büro- und Gewerbegebäude ist geplant. Die Energie fürs Gebäude wird über Photovoltaik und Geothermie erzeugt.

Innovative Ideen sind mit dabei

Sechs Windräder auf einer Anhöhe mit Bäumen und einer im Vergleich winzig kleinen Holzbank

Der Windpark in Bedburg überragt alles in der Umgebung

Ziel sei es, so Landrat Michael Kreuzberg, dass der Rhein-Erft-Kreis weiter ein wichtiger Energie-Standort bleibt. Unter anderem durch weitere Windparks, aber auch durch innovative Ideen. Zum Beispiel mit schwimmenden Photovoltaik-Anlagen auf den rekultivierten Ville-Seen zwischen Hürth, Brühl und Erftstadt. Allerdings müssen die Projektverantwortlichen zunächst noch Anträge stellen, um Fördergelder zu erhalten.

Stand: 28.08.2019, 12:32