Fördermittel für Breitbandausbau am Niederrhein

Fördermittel für Breitbandausbau am Niederrhein

  • Breitbandausbau am Niederrhein
  • "Deutsche Glasfaser" erhält Zuschlag
  • Europaweite Ausschreibungen

Der Niederrhein bekommt schnelleres Internet. Bund und Land haben zugesagt, das Breitband auch an entlegeneren Orten auszubauen, wie der Kreis Kleve am Freitag (12.04.2019) mitteilte. Den Zuschlag für den Ausbau erhält demnach das Unternehmen Deutsche Glasfaser.

Dem Kreis Kleve stehen fast 64 Millionen Euro für den Glasfasernetzausbau zur Verfügung. 32 Millionen Euro kommen dabei vom Bund, rund 25,6 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen und knapp 6,4 Millionen Euro zahlen die beteiligten Kommunen selbst.

"Weiße Flecken" sollen abgedeckt werden

Mit den Fördergeldern sollen die sogenannten weißen Flecken abgedeckt und die Breitbandanbindung in den Schulen und anderen Bildungseinrichtungen in den Städten und Gemeinden ermöglicht werden. Auch etwa 13.000 Haushalte und Unternehmen sollen so schnelleres Internet bekommen.

In einem europaweiten Ausschreibungsverfahren hatte das Unternehmen Deutsche Glasfaser jeweils das beste Angebot vorgelegt und in der Folge den Zuschlag für Ausbau und Betrieb der neuen Breitbandinfrastruktur erhalten.

Niederrhein rüstet auf

Ausgebaut und betrieben werden die Glasfasernetze in den drei Projektgebieten Nord (Bedburg-Hau, Emmerich, Goch und Kleve), Mitte (Kalkar, Rees, Uedem, Kevelaer und Weeze) und Süd (Geldern, Issum, Kerken, Rheurdt, Straelen und Wachtendonk).

Auch der Breitbandausbau in Alpen, Sonsbeck und Xanten soll durch die Deutsche Glasfaser umgesetzt werden, wie der Kreis Wesel am Donnerstag (11.04.2019) mitteilte. Wenn alles wie geplant verläuft, kann ab Herbst 2019 oder im Frühjahr 2020 mit dem Ausbau begonnen werden, so die Bürgermeister der drei Kommunen.

Stand: 12.04.2019, 15:53