Millionen für Fahrradparkhäuser und Park-and-Ride-Anlagen im Rheinland

Die KVB-Haltestelle Barbarossaplatz.

Millionen für Fahrradparkhäuser und Park-and-Ride-Anlagen im Rheinland

Der Zweckverband Nahverkehr Rheinland fördert den öffentlichen Personennahverkehr im Rheinland mit 37 Millionen Euro. Das Geld fließt in neue Fahrradparkhäuser, Park-and-Drive-Anlagen und vieles mehr.

Der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) will den öffentlichen Personennahverkehr rund um Köln mit 37 Millionen Euro fördern. Das hat der Verband mitgeteilt. Dazu zählen 36 Projekte im Verbreitungsgebiet des NVR, die bis 2024 umgesetzt werden sollen.

Die Stadt Köln erhält vom NVR zum Beispiel 16 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen auch die Bahnsteige auf der Stadtbahnlinie 18 verlängert werden. Wenn die Bahnen auf dieser Linie in Zukunft länger sind, können sie mehr Fahrgäste mitnehmen. Außerdem fließt ein Teil der Fördersumme in die Erneuerung der Eisenbahnbrücke an der Deutz-Mülheimer-Straße und den damit verbundenen Bau eines eigenen Bereichs für die Stadtbahn.

Geld für Bau von Fahrradparkhäusern

Im Rhein-Erft-Kreis können Projekte mit 7,6 Millionen Euro gefördert werden. Darunter etwa der Neubau von einem Fahrradparkhaus am Bahnhof Bedburg und die Installation von digitalen Anzeigetafeln an Haltestellen in Hürth. Im Rheinisch-Bergischen Kreis fließen rund 250.000 Euro in den Neubau eines Fahrradparkhauses am Bahnhof Leichlingen.

Der Rhein-Sieg-Kreis bekommt 4,2 Millionen Euro vom NVR, die unter anderem für den barrierefreien Ausbau von 52 Bushaltestellen verwendet werden sollen. 3,2 Millionen Euro gehen an den Kreis Euskirchen. Dort soll zum Beispiel eine Mobilstation am Bahnhof in Kuchenheim entstehen.

NVR übernimmt regulär 90 Prozent der Kosten

Die Stadt Leverkusen bekommt 269.000 Euro vom NVR für die Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage um 60 Parkplätze am S-Bahnhof in Rheindorf. Und in Bonn fließen 64.000 Euro in die digitale Erneuerung einer Fernwirkanlage zur Überwachung der Notausstiege in Bussen und Bahnen. Der NVR übernimmt in der Regeln 90 Prozent der Kosten und fördert außerdem Projekte im Kreis Düren, dem Oberbergischen Kreis und der Städteregion Aachen.

Stand: 12.08.2020, 11:14