Erstes Ferienwochenende in NRW: Befürchtetes Chaos blieb aus

Reisende in der Schalterhalle des Düsseldorfer Flughafens

Erstes Ferienwochenende in NRW: Befürchtetes Chaos blieb aus

  • Keine langen Wartezeiten trotz Fluggast-Ansturm
  • Auch auf den Autobahnen weitgehend ruhiger Verkehr
  • Deutsche Bahn spricht von "normalem Sonntag"

Das befürchtete Verkehrschaos zum Ferienbeginn ist in NRW weitgehend ausgeblieben. Zwar herrschte an den Flughäfen Düsseldorf und Köln von Freitag bis Sonntag (12.-14.07.2019) lebhafter Reiseverkehr und es kam auch zu einer ganzen Reihen Verspätungen bei Abflügen.

Doch zeigten sich Flughafensprecher und Bundespolizei insgesamt durchaus zufrieden mit dem Verlauf des Reisewochenendes. Auch auf den Autobahnen verlief der Verkehr ruhiger als erwartet. Die Deutsche Bahn sprach ebenfalls von einem "normalen Sonntag".

260.000 Passagiere am Düsseldorfer Flughafen

Allein der Düsseldorfer Flughafen musste am ersten Ferienwochenende fast 260.000 Fluggäste abfertigen und rund 1.900 Flugbewegungen bewältigen. Das Ganze sei bisher "sehr zufriedenstellend" verlaufen, berichtete am Sonntag ein Flughafensprecher. Die Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen hätten trotz des Urlauberansturms meist unter zehn Minuten gelegen.

Zwar starteten am Sonntagvormittag viele Maschinen mit Verspätung. Doch lagen diese meist unter 30 Minuten. Auch an den Vortagen war es bereits zu Verzögerungen bei den Abflügen gekommen.

Am Flughafen Köln-Bonn lief alles nach Plan

Eine Sprecherin des Flughafens Köln-Bonn berichtete am Sonntag, der Ferienanfang mache sich zwar bemerkbar, doch dank der umfangreichen Vorbereitungen sei bisher alles nach Plan gelaufen. Insgesamt hatte der Köln-Bonner Airport zum Ferienbeginn mit fast 127.000 Passagieren gerechnet.

Auf den Autobahnen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes waren die Staus nicht so schlimm wie befürchtet. Am Sonntagmorgen meldete die Verkehrszentrale des WDR gegen 9.45 Uhr sogar "0 km Stau". Auch am Sonntagmittag summierten sich die Staus gerade einmal auf für NRW-Verhältnisse eher bescheidene 43 Kilometer.

Stand: 14.07.2019, 15:33