Flashmob for Future statt Fridays for Future

Schüler demonstrieren

Flashmob for Future statt Fridays for Future

  • Schüler kritisierten Bildungsministerin Yvonne Gebauer
  • NRW-Staatssekretär konfrontierte die Schüler vor dem Flashmob
  • Schüler sangen und stampften zu Pink Floyd

Sie hielten bunte Plakate hoch, sie stampften und sangen. Seit Wochen demonstrieren in Düsseldorf jeden Freitagvormittag Schüler für den Klimaschutz. Am Donnerstag (21.02.2019) war: „We don’t need no education“ ihre Botschaft.

Nachmittags hatten sich circa 40 Schüler vor dem Bildungsministerium NRW versammelt. Sie sangen zu Pink Floyd. Damit wollten sie ein Zeichen gegen Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) setzen, die mit Sanktionen für das Schule schwänzen gedroht hat.

Schüler wollen nicht „mundtot“ gemacht werden

Die Stimmung zwischen dem Ministerium und den Schülern ist seit Tagen aufgeheizt. Die Schüler forderten, ihre Meinung kundtun zu dürfen ohne dafür bestraft zu werden. Sie beriefen sich dabei auf das Versammlungsrecht. Yvonne Gebauer hatte in den letzten Tagen dagegen erklärt, die Teilnahme an einem Schülerstreik während der Schulzeit sei „grundsätzlich unzulässig“.

Staatssekretär Richter stellte die Schüler zur Rede  

Kurz vor dem Flashmob kam Staatssekretär Mathias Richter aus dem Bildungsministerium heraus und ging auf die Schüler zu. Er konfrontierte sie damit, dass das Bildungsministerium nicht für den Klimaschutz zuständig sei und die Einhaltung der Schulpflicht gewährleisten müsse. Während der Schulzeit gelte außerdem die Schulpflicht vor dem Versammlungsrecht.

Stand: 21.02.2019, 18:56

Weitere Themen