Findelkind in Köln – DNA-Test soll Mutterschaft klären

Säuglingsfund Köln

Findelkind in Köln – DNA-Test soll Mutterschaft klären

  • Ausgesetztes Baby: DNA-Test soll Mutterschaft klären
  • Frau soll bei Polizei Notsituation geltend gemacht haben
  • Säugling befindet sich noch im Krankenhaus
  • Kind in Köln-Porz abegelegt

Mit einem DNA-Test will die Polizei klären, ob die Frau, die sich am Freitag (05.10.2018) in einer Polizeiwache gemeldet hat, die Mutter des Findelkindes aus Porz ist. Ein Passant hatte den Säugling vor 10 Tagen in Porz-Eil unter einem Baum entdeckt. Der Junge wurde mit Unterkühlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Kindesaussetzung. Eine Woche, nachdem der Säugling in Köln-Porz ausgesetzt wurde, hatte sich bei der Polizei eine 32-jährige Frau gemeldet.

In Notlage gewesen

Sie habe sich in einer Notsituation befunden und das Kind alleine zu Welt gebracht, soll die Frau der Polizei gesagt haben. Nun müssen mehrere medizinische Untersuchungen vorgenommen werden, um herauszufinden, ob die Frau tatsächlich die Mutter ist. Nach WDR-Information sei jetzt schon klar, dass die Frau vor wenigen Tagen ein Kind entbunden hat.

Jugendamt entscheidet, ob Kind in Pflegefamilie kommt

Der männliche Säugling befindet sich immer noch im Krankenhaus. Ob er bald in eine Pflegefamilie kommt, muss nun das Kölner Jugendamt entscheiden. Das Kind bekam von Pflegerinnen im Krankenhaus den Namen "Sam Noah".

Ein junger Mann hatte beim Spazierengehen in Köln Samstag vor einer Woche (29.09.2018) das Kind in ein Laken gewickelt gefunden und sofort die Polizei verständigt. 

Stand: 08.10.2018, 14:11