FH Aachen baut Zentrum für Holzbauforschung in Simmerath

In Simmerath soll ein Zentrum für Holzbauforschung entstehen

FH Aachen baut Zentrum für Holzbauforschung in Simmerath

  • Holzlabor u.a. mit Werkstätten und Klimaräumen
  • Ziel: Förderung von Holz als Baumaterial
  • Kosten: 10, 6 Millionen Euro

Auf dem Geländes des Bildungszentrums in Simmerath errichtet die FH ein Holzlabor mit Prüfmaschinen, Werktstätten und Klimaräumen. Geforscht wird zum Beispiel in den Bereichen Laubholzverwendung und holzsparende Bauweisen. Ziel sei es auch, die Verwendung von Holz als Baumaterial zu fördern. Das soll auch der Umwelt helfen, sagen die Forscher.

Holzbau für den Umweltschutz

Das würde den Gebrauch von klimaschädlichem Material wie Zement begrenzen. Beim Bauen mit Holz wird außerdem kein CO2 frei, sagt Professor Leif-Arne Petersen von der FH Aachen.

"So lange Holz verbaut ist, trocken verbaut ist, und irgendwo Lasten abträgt, ohne irgendwo zu verrotten, so lange ist das CO2 gepeichert in unseren Bauwerken und das ist natürlich erstrebenswert, möglichst viel von diesem CO2, was unser Treibhausgasproblem maßgeblich mit beeinflusst, zu binden", sagt Petersen.

Auswirkungen auf die Wirtschaft erhofft

In rund drei Jahren soll das Institut in Simmerath fertig sein. Insgesamt werden dort über zehn Millionen Euro investiert. 90 Prozent davon werden durch Landes- und EU-Geldern gefördert. Durch das Holzbauforschungszentrum am Standort Simmerath erhofft man wirtschaftliche Impulse für die forstwirtschaftlich geprägte Eifelregion.

Zentrum für Holzbauforschung

00:31 Min. Verfügbar bis 09.09.2020

Stand: 09.09.2019, 16:11

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