Automobilzulieferer FEV beantragt Kurzarbeit

FEV-Schriftzug in rot

Automobilzulieferer FEV beantragt Kurzarbeit

  • Kurzarbeit bei FEV in Aachen angekündigt
  • Prüfstand für Verbrennungsmotoren betroffen
  • Automobilbranche wandelt sich

Der Automobilzulieferer FEV Europe in Aachen hat nach einem Bericht der Aachener Zeitungen von Donnerstag (05.09.2019) Kurzarbeit beantragt. Sie gilt ab Oktober für den Prüfstand für Verbrennungsmotoren. Betroffen sind nach Unternehmensangaben Mitarbeiter am Stammsitz in Aachen. Insgesamt beschäftigt FEV in Aachen und Alsdorf 2.100 Mitarbeiter. Die jetzt angekündigte Kurzarbeit sei kein Grund zur Panik, Kündigungen werde es nicht geben, bestätigte ein FEV-Sprecher auf Anfrage des WDR.

Der Schwerpunkt der Automobilbranche liege mittlerweile auf der Entwicklung von Hybrid- und Elektroautos. FEV will ein eigenes Elektroauto auf den Markt bringen. Die Prüfstände für Verbrennungsmotoren werden in Testräume für Elektro- und Hybridfahrzeuge umgebaut.

Stand: 05.09.2019, 17:32