Freie Fahrt für Feuerwehr in Bornheim

Symbolbild: Feuerwehr-Schriftzug auf dem Windschutzscheibe eines Löschfahrzeuges

Freie Fahrt für Feuerwehr in Bornheim

  • kaum Parkblockaden bei Testfahrten
  • Feuerwehr zieht positive Bilanz
  • immer drei Meter frei lassen

Im Ernstfall wären jetzt wichtige Sekunden verloren. Eine enge Straße in Merten, gerade Platz genug für die Feuerwehr-Fahrzeuge, doch der parkende Wagen am Straßenrand bedeutet Zentimeterarbeit und das geht nur im Schneckentempo. "Es ist schon ärgerlich. Wenn man es zügig angehen lassen will, weil Hilfe gefordert ist und man muss dann abbremsen und dann ganz langsam mit den schweren Fahrzeugen durchzirkeln. Das ist schon ärgerlich.", erklärt Feuerwehr-Pressesprecher Ulrich Breuer.

Auch bei Testfahrt gibt es Knöllchen

Auch wenn es nur eine Testfahrt ist, bekommt der Fahrer ein Knöllchen. Er hat zu wenig Platz gelassen. Mindestens drei Meter und fünf Zentimeter schreibt die Straßenverkehrsordnung vor. Das gilt auch, wenn Parken grundsätzlich erlaubt ist. Ist weniger Platz, ist in dem Bereich Parken verboten.

Bornheimer parken ordentlich

Ein Feuerwehrmann überprüft die Breite der Fahrbahn.

Enge Straßen wie diese stellen die Feuerwehr vor Probleme.

In allen 14 Bornheimer Ortsteilen ist die Feuerwehr gerade unterwegs, um zu testen, wie "blaulichtgerecht" die Bürger parken. Auch Bürgermeister Wolfgang Henseler ist mit dabei. Er will sich selbst ein Bild vor Ort machen und ist angenehm überrascht. Dass es so gut läuft, damit hätte er nicht gerechnet, erklärt er.

Auch Feuerwehr-Pressesprecher Ulrich Breuer freut sich. Anscheinend würden sich die Testfahrten endlich auszahlen. Ein wenig stolz bilanziert er, dass die meisten Bornheimer inzwischen ordentlich parken.

Stand: 27.11.2018, 08:47