Fertighäuser in NRW weniger gefragt

Ein Fertighaus wird gebaut

Fertighäuser in NRW weniger gefragt

Bauherren in NRW entscheiden sich deutlich seltener für ein Fertighaus als im Bundesdurchschnitt. Das teilte der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) am Freitag (12.10.2018) in Aachen mit.

Während in NRW 2018 nur knapp jedes siebte (14,5 Prozent) neu genehmigte Ein- oder Zweifamilienhaus ein Fertigbau war, entschied sich bundesweit etwa jeder fünfte Häuslebauer (19,2 Prozent) dafür. Besonders gefragt seien Fertighäuser in Baden-Württemberg, wo etwa jeder dritte genehmigte Neubau (33,4 Prozent) ein Fertighaus gewesen sei.

Im laufenden Jahr rechen die Fertighaushersteller insgesamt mit einem kräftigen Umsatzplus um 7,7 Prozent auf 2,86 Milliarden Euro. Die Mitarbeiterzahl soll sich bis zum Jahresende um gut fünf Prozent auf 13.500 Beschäftigte erhöhen.

Stand: 12.10.2018, 15:42