Ausbau im Grünen: 1. FC Köln will Hilfe von Mitgliedern

Trainingsgelände vom Geissbockheim

Ausbau im Grünen: 1. FC Köln will Hilfe von Mitgliedern

Der umstrittene Ausbau des Geißbockheims im Kölner Grüngürtel wird kontrovers diskutiert. Weil die Erweiterungsgegner lauter werden, bittet der 1. FC Köln die Mitglieder um Hilfe.

Für seine Ausbaupläne im Kölner Grüngürtel bittet der 1.FC Köln jetzt Fans und Mitglieder um Unterstützung. Auf seiner Homepage hat der Verein Musterbriefe veröffentlicht, die als Vorlage für Schreiben Pro-Ausbau an das Stadtplanungsamt dienen sollen. Jede Stimme für den Ausbau zähle, argumentiert der Verein und sagt, auch Nicht-Kölner könnten entsprechende Schreiben verfassen.

Kritik von Anwohnern und Naturschützern

Stellungnahme zur Erweiterung des Trainingsgelände im Geissbockheim

Auf seiner Hompage bittet der 1. FC Köln die Mitglieder um Hilfe

Der Verein schreibt auf seiner Homepage: "Der 1. FC Köln plant eine maßvolle Erweiterung seines Trainingsgeländes, um ein wettbewerbsfähiger und Fan naher Bundesligaklub mitten in der Stadt zu bleiben. Im Genehmigungsverfahren wird auch die öffentliche Meinung berücksichtigt. Unterstütze jetzt das wichtige Vorhaben des FC mit deiner Stellungnahme."

Der FC möchte im Grüngürtel mehrere neue Trainingsplätze bauen, stößt aber auf Kritik von Anwohnern und Naturschützern. Der RheinEnergieSportpark am Geißbockheim umfasst sechseinhalb Fußballplätze, das Franz-Kremer-Stadion eingerechnet. Auf diesen Plätzen trainieren und spielen 14 Mannschaften, von der U8 über die Frauen bis zu den Profis. Witterungsbedingt können nur die beiden Kunstrasenplätze das ganze Jahr über uneingeschränkt genutzt werden. Nach dem geplanten Ausbau hätte der FC zwei Kunstrasenplätze mehr zu Verfügung.

Stand: 15.08.2019, 11:17

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