Pop-up-Biergarten soll Hotspots in der Kölner Innenstadt entlasten

Pop-up-Biergarten soll Hotspots in der Kölner Innenstadt entlasten

  • Pop-up-Biergarten in Köln eröffnet
  • Erlös geht an notleidende Bar-und Clubbesitzer
  • Strenge Hygieneregeln wegen Corona

Auf der in Teilen gesperrten Vogelsanger Straße in Köln ist am Freitag (17.07.2020) ein Pop-up-Biergarten eröffnet worden. Er soll Menschenaufläufe an anderen Plätzen der Stadt verhindern helfen. Im Biergarten auf der Straße finden rund 450 Menschen Platz und können Hygiene- und Abstandsregeln einhalten.

Die Eröffnung hatte die Stadt erst in dieser Woche beschlossen. Das Hygiene- und Abstandskonzept hatten die Wirte, die den Biergarten betreiben, am Donnerstag (16.07.2020) vorgelegt.

Strenge Auflagen wegen Corona

Beim Aufbau wurde streng auf die Abstands-und Hygieneregeln geachtet. Zwischen den Biertischen ist ausreichend Platz. Überall stehen Toilettenwagen. Eine Wirte-Kooperative, die IG Gastro, betreibt das Open-Air-Lokal. Für sie wird es wohl ein Experiment.

Der Biergarten soll sich rentieren, denn die Erlöse gehen an notleidende Bar-und Clubbesitzer. Zu erfolgreich darf das Projekt aber auch nicht werden. Denn wird der Pop-up-Biergarten zu einem neuen Hotspot in Köln, muss er wieder geschlossen werden. Das hat Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker immer wieder deutlich gemacht.

 Biergarten testweise

An den vergangenen Wochenenden hatten Beamte des Ordnungsamtes und der Polizei immer wieder bestimmte Kölner Plätze und Straßen wegen Menschenaufläufen räumen müssen. Da am gesamten Wochenende gutes Wetter erwartet wird, rechneten die Verantwortlichen an den Hotspots mit ähnlichen Verhältnissen.

Im Pop-up-Biergarten blieb die Lage am Freitagabend (17.07.2020) entspannt. Polizei und Ordnungsamt meldeten keine gravierenden Verstöße gegen Abstands- und Hygieneregeln.

Stand: 18.07.2020, 20:30

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