Wohin fließen EU-Gelder in Duisburg und am Niederrhein?

Geld Europa

Wohin fließen EU-Gelder in Duisburg und am Niederrhein?

Welche Projekte unterstützt die Europäische Union bei uns in der Region? Oft gehen solche finanziellen Förderungen unter. Wir suchen einige Beispiele.

Aus EU-Töpfen fließt Geld etwa in Projekte rund um Familien, Bildung, Verkehr und Umwelt. Wir schauen auf Duisburg und die Kreise Wesel und Kleve.

Duisburg

  • Rheinpark II in Hochfeld
Luftaufnahme vom Rhein in Duisburg

Facettenreiches Duisburg: Links Idylle, rechts Industrie am Rhein

Am Rheinufer haben sich mehr als 150 Jahre lang Industriebauten an Backsteingebäude gereiht. Im Rheinpark soll der Fluss stärker mit dem Stadtbild verknüpft werden. Mehr Platz ist geplant für Büros, Labore, Start-ups und viel Grün. Bis 2034 sollen dort rund 4.000 Menschen leben und mehr als 5.000 Arbeitsplätze entstehen.

Das Projekt kostet: 10.601.507 Euro
Die EU übernimmt: 5.300.752 Euro

  • Autonomes Fahren in der Stadt
Testprojekt zum automatisierten Fahren am Flughafen Weeze

Automatisiertes Fahren: Ganz ohne Hände am Steuer

Brems- oder Spurhalteassistenten werden schon im Straßenverkehr eingesetzt. Allerdings soll vollständig fahrerloses Fahren mit dem Projekt "InVerSiv" möglichst bald Realität werden. Beispielsweise mit Hilfe von Ampeln, die mit Autos kommunizieren oder Autos, die untereinander Daten austauschen. Kritische Situationen im Verkehr, die in Großstädten wie Duisburg aktuell noch das autonome Fahren erschweren, sollen in diesem Projekt analysiert und miteinberechnet werden.

Das Projekt kostet: 1.720.304 Euro
Die EU übernimmt: 1.320.991 Euro

  • Gegen Familienarmut in Marxloh
Blick durch ein Tornetz auf einen Sportplatz, auf dem Kinder Fußball spielen

Blick durch ein Tornetz: Kinder spielen Fußball auf einem Platz

Mit dem Projekt "Bewegung schafft Begegnung" in Marxloh sollen 1.200 Kindern und Jugendlichen aus finanziell schwachen und bildungsfernen Familien bis 2020 gesündere Ernährung, Sport und Hobbys ermöglicht werden.

Das Projekt kostet: 1.720.304 Euro
Die EU übernimmt: 297.960 Euro

Stand: 16.05.2019, 14:30