Kölner Erzbistum will Einblick in zurückgehaltenes Gutachten geben

Im Gegenlicht und vor einem wolkigen Himmel ein Kreuz auf einer Kirche

Kölner Erzbistum will Einblick in zurückgehaltenes Gutachten geben

Das Kölner Erzbistum will das bisher zurückgehaltene erste Missbrauchsgutachten ab dem 25. März zur Einsicht auslegen.

Nach vorheriger Anmeldung könnten "Betroffene, Medienvertreter und die interessierte Öffentlichkeit selbst" Einblick nehmen, teilte das Erzbistum am Freitag mit.

Gutachten bisher nicht veröffentlicht

Kardinal Woelki steht seit Wochen in der Kritik, weil er das von ihm beauftragte Gutachten der Münchner Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl (WSW) wegen rechtlicher Bedenken bisher nicht veröffentlicht hat. Stattdessen hatte Woelki den Kölner Strafrechtler Björn Gercke mit der Erstellung eines neuen Gutachtens beauftragt.

Neues Gutachten wird am 18. März vorgestellt

Dieses soll am 18. März präsentiert und dann auf der Internetseite des Erzbistums veröffentlicht werden. Erste "Ergebnisse und Konsequenzen" aus diesem Gutachten sollen nach Angaben vom Freitag in einer weiteren Pressekonferenz am 23. März vorgestellt werden.

In beiden Gutachten wurde untersucht, wie Verantwortliche des Erzbistums Köln in der Vergangenheit mit Vorwürfen der sexualisierten Gewalt gegen Kinder durch Priester umgegangen sind.

Stand: 05.03.2021, 14:32