Das private Impfzentrum von außen

Erstes privates Impfzentrum in Aachen

Stand: 03.12.2021, 16:49 Uhr

Das Aachener Unternehmen RapidCare hat zusammen mit der AOK ein Impfzentrum geschaffen, in dem pro Tag bis zu 200 Menschen gegen das Corona-Virus geimpft werden können.

Von Marc Eschweiler

Egal ob Booster, Erst- oder Zweitimpfung: Stundenlanges Warten in endlosen Schlangen wie im Impfzentrum in den Aachen Arkaden soll es im ersten privaten Impfzentrum am Aachener Markt nicht geben. Deshalb sind Terminbuchungen im Internet Pflicht. Die neue Einrichtung soll mit dazu beitragen, dass es anderswo zu Entlastungen kommt. "Wir freuen uns über jeden verlässlichen Partner, der mit daran arbeitet zu impfen", so Emanuel Chao von der Städteregion Aachen.

In wenigen Tagen an den Start gegangen

Der Wartebereich des privaten Impfzentrums

Nur rund eine Woche hat es gedauert, bis das Impfzentrum in den Räumen der AOK am Aachener Markt einsatzbereit war. "Es war ein Schnellschuss", sagt Dr. Ines Schöning, Geschäftsführerin von RapidCare. "Aber so können wir schnell und unbürokratisch das Impfangebot in Aachen kurzfristig erweitern", so Schöning weiter. RapidCare hatte den Auftrag zur Errichtung eines Impfzentrums direkt von der Städteregion bekommen. Vor einem Jahr hatte das Unternehmen bereits das erste Aachener Testzentrum aufgebaut. Die AOK hatte ebenfalls eine Anfrage von der Städteregion erhalten und spontan einen Teil ihrer Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.

12 Ärzte, 6 Kabinen und 200 Impfungen pro Tag

Die Impf-Kabinen des privaten Impfzentrums

Das Impfzentrum bei der AOK am Markt verfügt über sechs Kabinen und einen großzügigen Wartebereich. Insgesamt wechseln sich zwölf Ärzte ab, pro Tag sind zwei von ihnen im Einsatz und können bis zu 200 Menschen pro Tag impfen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es eine Booster-, Erst- oder Zweitimpfung werden soll.

Appell an Nicht-Geimpfte

"Je mehr Menschen geimpft sind, desto weniger zirkuliert das Virus in der Gesellschaft und desto weniger Menschen erkranken am Coronavirus", appelliert Dr. Ines Schöning an alle Menschen, die sich bislang noch nicht zu einer Erstimpfung durchringen konnten. Geimpft wird täglich von 10 bis 16 Uhr. Und die Kapazität kann bei entsprechender Nachfrage problemlos aufgestockt werden